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Österreichs größter Nachwuchs-Modelwettbewerb setzt Zeichen gegen Magerwahn

Supermodel of the Year 2007

Montag, 25. Juni 2007

Am Samstag, 23. Juni, fand zum 14. Mal die Wahl zum Super Model of the World statt, die diesmal unter der Patronanz der „Initiative S-O-Ess gegen ungesunde Schlankheitsideale“ stand. Die 15jährige Marie Christine Gessinger aus NÖ mit einer Konfektionsgröße von 34 bis 36, die auch international wieder angestrebt werden sollte, und Tomasz Pastyrczak, 16 Jahre und aus Wien, setzten sich gegen insgesamt 1500 BewerberInnen durch.


v.l.n.r. t. Pastyrczak, Univ. Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger, Marie Gessinger - Copyright Conny de Beauclaire Andrea Weidler, die rührige und visionäre Doyenne der österreichischen Modelszene unterstützt aktiv und mit viel Engagement die „Initiative S-O-Ess“ zur Prävention von Essstörungen, die von Wiens Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten Beate Wimmer-Puchinger ins Leben gerufen wurde.

Schon in der Vorbereitung gab Weidler an ihre Nachwuchsmodels die Order aus: „Gehungert wird auf keinen Fall, denn: Hungerhaken sind extrem out in der Branche! Klar: Models müssen gesunde, schlanke und gut definierte Körper haben. Aber das erreicht man nur mit Sport, gesunder Ernährung und viel Wasser trinken!“ 

Weidler, die immer wieder betont, dass die auf manchen Laufstegen gezeigte Size Zero, also  Konfektionsgröße 32, frauenverachtend ist, wünscht   sich eine Rückkehr zu Kleidergröße 34 und 36 auf den Laufstegen. Das unterstützt auch Cordula Reyer, Österreichs prominentestes Top-Model und Jurorin beim Finale: „Man sollte Größe 32 von den Catwalks verbannen. Wenn Modenschauen wieder in 34 und 36 stattfinden, ist das schon ein guter Anfang. Denn: Junge Mädchen orientieren sich immer an Vorbildern. Sie möchten aussehen wie bestimmte Models oder Schauspielerinnen anstatt zu sagen: So wie ich bin, bin ich perfekt.“

www.wienermodels.com

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