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Studie: Mit der Familie essen, senkt Essstörungsrisiko

Außerdem entwickeln Kinder gesündere Ess- und Ernährungsgewohnheiten

Dienstag, 19. Juli 2011

Regelmäßige Mahlzeiten im Kreis von Eltern und Geschwistern tun nicht nur dem Familienleben gut: Einer aktuellen Studie zufolge entwickeln Kinder dadurch gesündere Ess- und Ernährungsgewohnheiten.


Copyright Wiener Programm für Frauengesundheit - Fotograf Ralf Kliem"Eltern schaffen es vielleicht nicht, jeden Tag gemeinsam mit ihren Kindern zu essen. Wenn sie aber drei gemeinsame Mahlzeiten pro Woche einplanen, tun sie etwas für die Gesundheit ihrer Kinder", sagt Studienautorin Barbara Fiese.

Essen Kinder und Jugendliche mindestens drei Mal pro Woche gemeinsam mit ihrer Familie, senkt das ihr Risiko, übergewichtig zu werden, um 12 Prozent. Ihre Tendenz zu vernünftigen Essensgewohnheiten und dem Konsum von gesunden Nahrungsmitteln steigt um 24 Prozent.

Fünf gemeinsame Mahlzeiten in der Woche senken das Risiko, eine Essstörung zu entwickeln, laut Studie um 35 Prozent. "Das gemeinsame Essen ist ein Umfeld, in dem Eltern früh Anzeichen für Essstörungen erkennen und schädlichen Mustern vorbeugen können" so Barbara Fiese.

Analyse von 17 Untersuchungen

In ihrer Studie stuften Fiese und ihre Kollegin Amber Hammons den Konsum von Diätpillen, Abführmitteln und harntreibenden Mitteln, selbst ausgelöstes Erbrechen, Fasten, das Auslassen von Mahlzeiten und Rauchen zur Gewichtreduktion als Essstörung ein.

Sie analysierten 17 aktuelle Erhebungen zu den Themen Fettleibigkeit, Essstörungen, Ernährung und Übergewicht. Insgesamt wurden dabei rund 183.000 Kinder und Jugendliche untersucht.

Barbara Fiese rät Familien, jede Woche Abende festzulegen, an denen gemeinsam gegessen wird. Die Mahlzeit sollte an diesen Tagen höchste Priorität haben.

Quelle: ORF Science

Studie: "Is Frequency of Shared Family Meals Related to the Nutritional Health of Children and Adolescents?" in Pediatrics

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