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"Österreichische Gesellschaft für Essstörungen" ist Schwestergesellschaft der renommierten "Academy for Eating Disorders"

Österreichische EssstörungsexpertInnen sind international hervorragend vernetzt

Freitag, 05. August 2011

Die "Academy for Eating Disorders" (AED) hat im Juli 2011 die "Österreichische Gesellschaft für Essstörungen" (ÖGES) als Schwestergesellschaft aufgenommen. Ziel der Entwicklung von sogenannten "Schwestergesellschaften" der AED ist es, die weltweite Zusammenarbeit mit anderen Essstörungsgesellschaften zu etablieren, und damit die Verbesserung der Behandlung sowie die Prävention von Essstörungen zu fördern. Univ. Prof. Dr. Ursula F. Bailer, Vorstandsmitglied der ÖGES und 'Fellow' der AED, wird die ÖGES vertreten.


Zu diesem Zwecke wurde von AED im Jahr 2009 das 'Sisterhood and Chapter Committee' gegründet, das sich um Aufbau von Strukturen und die aktive Zusammenarbeit zwischen den Organisationen kümmert. Vorteile für beide Seiten, also sowohl für die AED als auch für die jeweilige Schwestergesellschaft, sind Forschungs- und klinische Kooperationen, wechselseitige Einladungen von Vortragenden bei wissenschaftlichen Kongressen, gegenseitiger Austausch auf den jeweiligen 'websites' und 'newsletters', ermäßigte Mitgliedsbeiträge und Möglichkeiten für Reisestipendien. Derzeit gibt es neun Schwestergesellschaften und ein sog. 'Chapter'.

Die "Academy of Eating Disorders" (AED), weltweit die größte, multidisziplinäre, professionelle Essstörungsgesellschaft, wurde 1993 gegründet. Ihre Mitgliederzahl beläuft sich mittlerweile auf mehr als 1.400 Mitglieder aus 43 Ländern, die alle in der Prävention und Behandlung von Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Binge Eating Disorders) tätig sind.

 

Weitere Informationen:

http://www.aedweb.org/Sister_Organizations

http://www.oeges.or.at/

 

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