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Frauengesundheitsbeauftragte in Werberat gewählt

Wiener Programm für Frauengesundheit wird bei Beschwerden mitberaten

Dienstag, 18. Oktober 2011

Seit 29. September 2011 steht das neue Entscheidungsgremium des Österreichischen Werberates fest. Es umfasst insgesamt 162 VertreterInnen aus der Werbewirtschaft, den Medien, AuftraggeberInnen von Werbung und übergreifende Organisationen. Gemeinsam werden sie in den nächsten drei Jahre die Einhaltung der Richtlinien der Selbstbeschränkung der österreichischen Werbewirtschaft überwachen.


WerberatDer Österreichische Werberat (ÖWR) ist das Entscheidungsgremium des Vereins „Gesellschaft zur Selbstkontrolle der Werbewirtschaft“ und wird von den Mitgliedern der organisatorischen Untergruppen „Agenturen, Auftraggeber, Medien und Übergreifende Organisationen“ vorgeschlagen um von der Generalversammlung auf drei Jahre gewählt zu werden.

In diesem Jahr halten auch zwei Vertreterinnen des Wiener Programms für Frauengesundheit Einzug in den Österreichischen Werberat. Nach einem dreiteiligen Wahlmodus fiel die Wahl auf die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Frau Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger und deren Stellvertreterin Frau Mag.a Michaela Langer. Als unabhängige Interessensvertreterinnen der Gruppe „Übergreifende Organisationen“ werden sie in den nächsten Jahren auf Basis des Selbstbeschränkungskodex der Österreichischen Werbewirtschaft Fehlentwicklungen bzw. Missbräuchen in der Werbung entgegenwirken.

Wozu Werberäte?
In Österreich, wie in den meisten europäischen Ländern, unterliegt die Werbung sowohl gesetzlichen Regelungen, als auch Selbstbeschränkungsrichtlinien. Die Selbstbeschränkungsrichtlinien dienen vor allem zum Schutz der Verbraucherinnen vor Missbrauch der Werbung sowie zur Überwachung und Korrektur von ethischen bzw. moralischen Verfehlungen. Wird eine Beschwerde über eine Werbung an den Werbebeirat herangetragen, wird innerhalb einer Woche entschieden, ob die Beanstandung gemäß der Selbstbeschränkungsrichtlinien gerechtfertigt ist, um gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zu setzen.

„Wir sind stolz, diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen. Wir werden besonders darauf achten, dass keine Darstellungen oder Aussagen mehr erfolgen, die gesundheitsschädigende Körperformen propagieren und das Selbstbild von Frauen und Mädchen negativ beeinträchtigen.“, so Univ.-Prof.in Dr.in Wimmer-Puchinger und Mag.a Langer.

 

Informationen zum österreichischen Werberat finden Sie unter:

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