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Kommunikationspreis 2012: 2. Platz für Schulwettbewerb „We like everyBODY!“
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Maßnahme für gesunde Körpervielfalt bei Kindern und Jugendlichen wurde bundesweit unter 53 Projekte ausgezeichnet
Freitag, 22. Juni 2012
Die Österreichische Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation ÖAPG verlieh den Kommunikationspreis zum dritten Mal. Die Preisverleihung fand am 19. Juni 2012 in Wien statt. Über 100 Projekte aus den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung wurden für drei Kategorien (Kinder- und Jugendliche, Erwachsene und 60+) eingereicht. Darunter befanden sich sowohl Aktivitäten großer, überregionaler Institutionen – wie Kranken- und Sozialversicherungen, Ärztekammern, Universitäten und Forschungsinstitute, politische Einrichtungen und Medien (Rundfunksender, TV-Formate, Fachzeitschriften, Online-Portale) – als auch Projekte aus der gemeinnützigen Vereinsarbeit und der kommunalen bzw. städtischen Gesundheitsförderung.
In der Kategorie „Gesunder Start ins Leben - Kinder und Jugendliche“ wurden insgesamt 53 Projekte von einer Fachjury bewertet, die sowohl Kreativität und Innovation der Kommunikationsstrategien als auch die nachhaltig Motivation zu gesundem Verhalten und die Verbesserung von Lebens- und Umwelteinflussfaktoren auf die Gesundheit in ihre Bewertung einfließen ließen.
Das Projekt "We like everyBODY! Unsere Schule ohne Schlankheitswahn"
Der Schulwettbewerb „We like everyBODY! Unsere Schule ohne Schlankheitswahn“ wurde vom Wiener Programm für Frauengesundheit mit dem Ziel der Prävention von Essstörungen initiiert und von den Jury mit dem zweiten Platz belohnt. Ausgangslage des Projekts war die Tatsache, dass 90% der Mädchen mit ihrem Körper unzufrieden sind, mehr als 50% der 15-Jährigen halten Diäten und bis zu 25% der Mädchen mit Abführmitteln, Diätpillen, Erbrechen experimentieren.
Durch den Schulwettbewerb, der allen Wiener Schulen mit einer 8. Und 9. Schulstufe ausgeschrieben wurde, sollten die SchülerInnen angeregt werden, eine Werbekampagne zur Förderung eines positives Körperklimas für die eigene Schule zu entwickeln, um damit nachhaltig das „Körperklima“ in der Schule zu verbessern, eine positive Auseinandersetzung der Jugendlichen mit Körperbildern zu ermöglichen und die Vielfalt menschlichen Aussehens wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen und nicht uniforme untergewichtige Körpernormen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 340 Schülerinnen und Schüler mit 17 Konzepten an dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft der Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Sonja Wehsely, dem Wiener Stadtschulrat und dem Stadtrat für Jugend, Christian Oxonitsch stand.
„Wir freuen uns sehr, dass unsere präventive Arbeit mit dem zweiten Platz belohnt wurde! Das unrealistische Schönheitsideal ist zu einer gesellschaftlichen Zwangsvorstellung geworden und gerade junge Menschen sind für die leeren Glücksversprechungen durch magere Körperformen anfällig! Was wir brauchen ist mehr Schutz der Kinder und Jugendlichen durch viel viel mehr Toleranz im Bezug auf Aussehen und Gewicht und keine untergewichtigen Idole und Vorbilder, die uns nur krank machen!“, hofft Mag.a Michaela Langer, stellvertretende Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit und Projektverantwortliche.
Detaillierte Projektbeschreibung des Schulwettbewerbs
Österreichische Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation
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