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"Zum Kotzen" von Sigrid Tschiedl im Schuberttheater WIEN

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Theaterstück über Bulimie in Wien

Donnerstag, 08. Mai 2008

Die junge Regisseurin, freie Theaterschaffende und Trainerin Sigrid Tschiedl findet mit ihrem Stück „Zum Kotzen“ einen einzigartigen Zugang zu einem nach wie vor tabuisierten Thema einer Gesellschaft, die diese Erkrankung zu einem großen Teil mit verursacht: der Bulimie.


zumKotzenPl

 Eine Essstörung der Gegensätze, der Extreme, in der es viel ums Verstecken geht, um Scham, um Hilflosigkeit. Besonders in einer Lebensphase, in der man versucht herauszufinden was „normal“ ist, wer man selbst überhaupt ist, werden Jugendliche häufig mit ihren Gedanken, Ängsten und Unsicherheiten allein gelassen und entwickeln ihre eigenen Strukturen, die ihnen Halt und das Gefühl von Kontrolle geben.

Das erklärte Ziel der Theaterarbeit Sigrid Tschiedls ist es, genau hier anzusetzen und durch die Mischung aus jugendlicher Sprache, dem bedingungslosen Aussprechen tabuisierter Vorgänge und dem eindringlichen Erzählstrang zu erreichen, dass Jugendliche mit ihren Problemen und Sorgen ernst genommen werden, um letztlich auch Lösungswege aufzuzeigen.

Das Roman-Manuskript von „Zum Kotzen“ wurde bereits vom Verlagshaus der Ärzte unter Vertrag genommen, und nach der Premiere und einigen Vorstellungen des Stücks im Schubert Theater startet im Herbst voraussichtlich eine Tour durch die Schulen Österreichs.“

 

 
Vorstellungstermine sind (vorläufig) folgende:

  • Donnerstag, der 15. Mai
  • Freitag, der 16. Mai
  • Samstag, der 17. Mai
  • Montag, der 26. Mai
  • Dienstag, der 27. Mai
  • Mittwoch, der 11. Juni
  • Donnerstag, der 12. Juni
  • Freitag, der 13. Juni

Informationen  und Karten unter www.schuberttheater.at 

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