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FILM: Ist Amerika besessen von Schönheit?
Ein brandneuer, preisgekrönter Film beleuchtet die Auswirkungen des Schönheitswahns
Mittwoch, 21. Mai 2008
Autor, Regisseur, Produzent und Erzähler Darryl Roberts begibt sich auf eine vierjährige Reise, um reale Personen in realen Situationen auf ihrer Jagd nach Schönheit zu begleiten.
Er befragt Menschen zu deren Motivation, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen, verfolgt die erfolglosen gerichtlichen Bemühungen einer weibliche Casino-Angestellten um Wiedereinstellung, nachdem sie gekündigt wurde, weil sie kein Make-Up tragen wollte, und geht der Frage noch, ob das Sprichwort „Wahre Schönheit kommt von innen“ überhaupt noch Gültigkeit hat.
Zentrale Figur und roter Faden des Film ist Gerren, die als 12jährige als Model entdeckt wurde und es auf die Cover großer Magazine schafft, bis ihr mit 14 bei einem Modelcasting in Paris gesagt wird, dass sie zu dick sei.
Roberts schafft es hervorragend, die Verstrickung von Mode, Medien, Industrie und Star-Kult herauszustreichen, die zur oberflächlichen Auseinandersetzung mit Schönheit und Schlankheit und ungesunden Auswirkungen auf Selbstbewusstsein und Körperbild einer ganzen Generation führen.
Roberts zeigte auf Einladung der Academy for Eating Disorders den Film bei der diesjährigen International Conference on Eating Disorders (www.aedweb.org), der bei den TeilnehmerInnen der Konferenz großen Anklang fand.
Zusammenfassend lässt sich sagen: ein Film, den man gesehen haben sollte und der für junge Mädchen und Burschen einen positiven Input geben kann, die herrschenden Ideale kritisch zu hinterfragen. Hoffentlich kommt er auch bald nach Europa in die Kinos.
www.americathebeautifuldoc.com
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