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S-O-Ess: Elisabeth Sereda, Inge Prader, Birgit Indra,... im Zeichen der Schleife

Der Kampf gegen den Schlankheitswahn stößt auf immer mehr Gehör und die Gruppe der UnterstützerInnen wächst stetig

Mittwoch, 04. Juni 2008

Am 3. Juni fanden sich mehr als 40 UnterstützerInnen, wie Elisabeth Sereda, Brigitte Jank, Inge Prader, Birgit Indra, Elisabeth Benda mit JournalistInnen und GesundheitsexpertInnen zu einem Get-Together in der Wiener Urania-Bar zusammen, um gemeinsam auf die krankmachende 'Vorbild'wirkung von eindimensional mageren und dünnen Frauenbildern in den Medien hinzuweisen, Mut zu Veränderung zu machen und neue Aktivitäten gegen den Schlankheitswahn vorzustellen.


Prader, Bender, Wimmer-Puchinger, Jank, Wehsely, Indra, Sereda - Copyright Jana Madzigon / artista.atAm 3. Juni wurde von den InitiatorInnen von der „Initiative S-O-Ess gegen unerreichbare Schlankheitsideale“, Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Sonja Wehsely, und der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten Beate Wimmer-Puchinger, bei einem Get Together in der Bar Urania neu gewonnene Unterstützer präsentiert. Moderiert wurde der Abend von der charmanten Elisabeth Sereda, die als Hollywoodinsiderin ebenfalls die Initiative unterstützt, ebenso wie Brigitte Jank, Birgit Indra, Inge Prader. Die Designerin Birgit Indra hat exklusiv für die „Initiative S-O-Ess gegen falsche Schlankheitsideale“ ein T-Shirt designt und wies darauf hin, dass die von ihr am meisten verkaufte Konfektionsgröße die Größe 40 ist. Und  die Star-Fotografin Inge Prader sprach darüber, dass die Models  über die Jahre kontinuierlich schlanker  und dünner  geworden sind und  man mittlerweile bei einem Punkt angelangt  ist, der jenseits jeder Vernunft und Ästhetik liegt.
 
UnterstützerInnen für die „Initiative S-O-Ess gegen unerreichbare Schlankheitsideale“ vereint für gesunde VorbilderJank, Wehsely, Indra - Copyright Jana Madzigon / artista.at
Weitere UnterstützerInnen wie der Sänger Eddie Cole, die Sängerinnen Lynne Kieran und Tini Kainrath, die Schauspielerinnen Julia Cencig und Lilian Klebow, der Fotograf Jürgen Hammerschmid und Elisabeth Benda (Ipa plus) tauschten sich mit den Initiatorinnen sowie den MedienvertreterInnen aus, um gemeinsam mit vereinter Kraft gegen unerreichbare Schlankheitsideale vorgehen zu können.Julia Cencig sprach so manchem Anwesenden aus der Seele: „Ich finde es geradezu krank, dass uns von der Medienwelt ein Schönheitsideal vorgelebt und quasi aufgezwungen wird, das für 9 von 10 Frauen nur dadurch zu erreichen ist, dass sie Hunger leiden!“

 Serada, Indra - Copyright Harald ArtnerS-O-Ess seit Februar 2007 aktiv
Seit dem Februar letzten Jahres setzt sich ein prominentes Netzwerk aus VertreterInnen der Politik, Wirtschaft, Industrie, Mode, Show-Business und Werbung im gemeinsamen Engagement gegen Essstörungen ein. „Gemeinsam mit unseren prominenten UnterstützerInnen wollen wir gegen den Druck eines unrealistischen Schönheitsideals aktiv werden. Die Aufklärungsarbeit ist dringend notwendig, sind doch allein in Wien über 2000 Mädchen und rund 100 Burschen an Magersucht oder Bulimie erkrankt,“ so die Gesundheits- und Sozialstadträtin der Stadt Wien, Mag.a Sonja Wehsely.

Die „Initiative S-O-Ess gegen unerreichbare Schlankheitsideale“ wurde ins Leben gerufen von der Gesundheits- und Sozialstadträtin der Stadt Wien, Mag.a Sonja Wehsely, und der Frauengesundheitsbeauftragten der Stadt Wien, Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, die sich mit ihrem Team gegen krank machende Vorbilder und für gesundheitsfördernde Maßnahmen engagiert. „Jährlich beraten wir über die Esstörungshotline 0800 2011 20  2.500 Betroffene und Angehörige. Damit hat die Krankheit Essstörung besorgniserregende Dimensionen angenommen", so Prof.in Dr.in Wimmer Puchinger.

Wehsely, Sereda, Jank - Copyright Harald Artner Jetzt wird auch die Wirtschaft aktiv. Wirtschaftskammerpräsidentin KommR Brigitte Jank setzt sich im direkten Kontakt mit der Modewirtschaft gegen krank machende Vorbilder ein. Damit wird die Verbindung zwischen Gesundheitsförderung und wirtschaftlichen Interessen hergestellt. Jesionek_Benda

Seit die „Initiative S-O-Ess gegen unerreichbare Schlankheitsideale“ im Februar des vergangenes Jahres aus der Taufe gehoben wurde, konnte bereits eine Gruppe an bedeutsamen TrägerInnen für die Initiative gewonnen werden. Von Beginn an fungieren Popstar Christina Stürmer, Top-Model Melanie Scheriau, Designer Nhut La Hong, Andrea Weidler (Wiener Models), Doris Rose (Jones), Norbert Kettner (Direktor Wien Tourismus) und Sophie Karmasin (Karmasin Motivforschung) und andere als MitstreiterInnen der Initiative. Erst kürzlich durfte man prominente Namen wie Arabella Kiesbauer und Janet Kath zur Liste der UnterstützerInnen hinzufügen.

 


Weitere Informationen sowie die Fotos in hoher Auflösung finden Sie unter www.s-o-ess.at/presse/Get-together.html

 

BWP_Sereda_Langer-Copyright Harald ArtnerCole, Indra-Copyright Harald ArtnerCole, Benda-Copyright Harald ArtnerKieran- Copyright Harald ArtnerKlebow_Cencig

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