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Fundierte Adipositas-Schulung mit großer Nachfrage

Ein komplexes Krankheitsbild erfordert interdisziplinäres Denken und Behandeln

Dienstag, 29. Dezember 2009

Das Wiener Programm für Frauengesundheit förderte gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich zwei Module einer innovativen Adipositas-Schulung der Obesity Academy Austria. Ziel dieser Basisausbildung ist, den TeilnehmerInnen die Komplexität der Krankheit zu vermitteln und die Zusammenarbeit der verschiedensten Fachdisziplinen zu erleichtern.


Am 5. und 6. Oktober 2009 fanden die ersten zwei Module einer sechsteiligen Adipositas-TrainerInnenausbildung in Wien statt. 61 TeilnehmerInnen absolvierten die Schulung, weitere Interessierte konnten sich mit der Warteliste für einen nächsten Termin trösten.
Der Bedarf an einer qualitativ hochwertigen Adipositas-Ausbildung ist groß, denn die Krankheit stellt für viele Betroffene eine langwierige und komplexe Herausforderung dar. Viele ÄrztInnen, PsychologInnen, PsychiaterInnen oder ErnährungsberaterInnen stellen in der Praxis immer wieder fest, dass Adipositas-PatientInnen Hilfe aus verschiedensten Bereichen benötigen. Häufig scheitern Therapien an der Überforderung der PatientInnen, an widersprüchlichen Ansätzen oder an fehlendem Wissen. Die Obesity Academy Austria setzt sich speziell für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Forschung, Prävention, Beratung, Therapie und eben auch Ausbildung in unterschiedlichsten Fachbereichen ein. Dazu gehören etwa Innere Medizin, Adipositaschirurgie, Kinder- und Jugendheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sport- und Bewegungswissenschaft, Psychologie und Ernährungswissenschaft.
Das erforderliche Netzwerkdenken spiegelte auch die ReferentInnenliste wieder, auf der mit Univ. Doz. Prim. Dr. Karl Miller, Univ. Doz. Doktor Harald Mangge, Univ. Prof. Dr.in Elisabeth Ardelt-Gattinger, Mag.a Sabine Dämon, Dr. med Andreas van Egmond-Fröhlich, Dr. Erich Gattinger, Assoc.Prof. Dr.in Susanne Ring und Univ. Ass. Dr. Daniel Weghuber alle wesentlichen Disziplinen vertreten waren.

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