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Körperliche Folgen
Gravierende gesundheitliche Auswirkungen von Essstörungen 7
- Ausbleiben der Regelblutung (Amenhorrhoe) und im späteren Leben möglicherweise verminderte Fortpflanzungsmöglichkeit (Infertilität, Fehl- und Frühgeburten)
- Herzrhythmusstörungen
- Knochenschwund (Osteoporose) schon ab einem Alter von 30 Jahren
- Chronische Nierenprobleme
- Reizung und Risse in der Speiseröhre
- Vergrößerung der Speicheldrüse (Hals bis zum Unterkiefer)
- Erosion des Zahnschmelzes und vermehrtes Auftreten von Karies
- Elektrolytstörungen (Veränderung der Blutsalze)
- Lanugobehaarung (feines Haar – Babyflaum an unterschiedlichen Körperstellen)
- Muskelkrämpfe
- Benommenheit, Schwindel oder Ohnmacht
- Ungewöhnliche Kälteempfindlichkeit
- Trockene Haut und Haarausfall
- Ungeklärte Schwellungen (Ödeme)
- Chronische Verstopfung und andere Magen-Darm-Probleme
- Verlust des sexuellen Interesses
Magersucht hat langfristig die höchste Sterblichkeitsrate aller psychiatrischen Erkrankungen (18 % nach 20 Jahren und 20% nach 30 Jahren).
Die jährliche Todesrate bei Anorexia Nervosa ist mehr als 12x höher als die jährliche
Todesrate aller anderen Ursachen für Frauen zwischen 15 und 24 Jahren.
8, 9
7 Rathner G. (1999). Was Sie über Essstörungen wissen sollten. Netzwerk Essstörungen: Innsbruck
8 Cavanaugh, Carolyn. What we know about eating disorders: facts and statistics. In Lemberg, Raymond and Cohn, Leigh (Eds) (1999). Eating Disorders: A reference sourcebook. Oryx Press. Phoenix, AZ.
9 Simon J. et al. (2005). The health service use and cost of Eating Disorders. Psychological Medicine, 2005, 35, 1-9
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