Shortcuts: S:Startseite

Inhalt Navigation Pfadangabe Metanavigation Fußzeile  
Stadt Wien

Schriftgröße

Schrift verkleinern Schrift auf Standardgröße setzen Schrift vergrößern

Kontraste

Kontrast auf Standardwert stellen Kontrast auf Weiß/Schwarz umstellen Kontrast auf Blau/Weiß umstellen Kontrast auf Weiß/Blau umstellen Kontrast auf Gelb/Schwarz umstellen Kontrast auf Schwarz/Gelb umstellen

| Erweiterte Suche
Essstörungshotline Startseite
Essstörungshotline Banner

Metanavigation

Breadcrumb

Navigationsmenü

Inhalt

Binge Eating Disorder

“Ich aß, um mich zu beruhigen und zu entspannen, um das Leben zu versüßen. Bis ich es nicht mehr aushielt ...”

Betroffene versuchen, durch übermäßiges Essen mit ihren Ängsten, ihrer Trauer, Wut und Einsamkeit fertig zu werden. Sie wollen ein “emotionales Loch” stopfen. Anfangs wechseln Fressattacken mit Diäten, doch schließlich bleiben nur noch die Heißhunger-Anfälle.

 

Diagnosekriterien nach DSM-V

  • Regelmäßige Essanfälle. Ein Essanfall ist durch folgende zwei Merkmale gekennzeichnet:
    • In einem abgrenzbaren Zeitraum wird eine Nahrungsmenge gegessen, die deutlich größer ist als die Menge, die die meisten anderen Leute im selben Zeitraum und unter den gleichen Umständen essen würden.
    • Während des Essanfalls wird der Verlust der Kontrolle über das Essen empfunden.
  • Die Essanfälle sind mit drei (oder mehreren) Merkmalen verbunden:
    • Es wird wesentlich schneller gegessen als normal.
    • Es wird gegessen, bis man sich unangenehm voll fühlt.
    • Es werden große Mengen gegessen, obwohl man sich nicht körperlich hungrig fühlt.
    • Es wird allein gegessen, weil es einem peinlich ist, wie viel man isst.
    • Man fühlt sich von sich selbst angeekelt, depressiv oder sehr schuldig nach dem Überessen.
  • Es besteht hinsichtlich der Essanfälle merkliche Verzweiflung
  • Die Essanfälle treten im Durchschnitt mindestens 1 x pro Woche über 3 Monate auf
  • Die Essanfälle sind nicht mit der regelmäßigen Anwendung von unangemessenen Kompensationsverhalten verbunden und treten nicht im Verlauf einer Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa auf.

 

Diagnosekriterien nach ICD-10

Im ICD-10 wird Binge Eating noch nicht als eigenständige Störung aufgeführt.

Die körperlichen Folgeschäden

  • Überbelastung des Herzens und des Kreislaufs
  • Überbelastung des Skeletts
  • Schäden an der Leber
  • Diabetes
  • Gelenksleiden
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt

Zahlen und Fakten

  • Prävalenzrate zwischen 1-5%
  • 20-30% aller Übergewichtigen, die Behandlung suchen, leiden an Binge Eating
  • 2 Drittel davon sind Frauen

Diese Seite  Drucken drucken  Weiterempfehlen weiterempfehlen  Bewerten bewerten