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Im Rahmen des Wiener Programms für Frauengesundheit wurden in den vergangenen Jahren schon vier Essstörungsenqueten organisiert. Jede Veranstaltung orientierte sich dabei an einem inhaltlichen Schwerpunkt.
1. Wiener Essstörungsenquete „ Wände oder Wende“
Am 20. Mai 1999 ging im Wiener Rathaus die 1. Wiener Essstörungsenquete über die Bühne. Anliegen dieser ersten Veranstaltung war es, das Tabuthema „Essstörungen“ aufzubrechen und eine Bestandsaufnahme zu diesem Thema zu ermöglichen. Der ersten Wiener Essstörungsenquete war eine sechsmonatige Informations- und Präventionskampagne des Wiener Programms für Frauengesundheit vorausgegangen.
2. Wiener Essstörungsenquete „ Erkennen, heilen und verhindern“
Zwei Jahre nach Initiierung der Wiener Kampagne gegen Essstörungen veranstaltete das Wiener Programm für Frauengesundheit im Wiener Rathaus eine zweitägige Enquete am 4.- und 5. Dezember. Mehr als 800 TeilnehmerInnen beschäftigten sich 2 Tage lang mit der Früherkennung, Behandlung und Prävention von Essstörungen.
3. Wiener Essstörungsenquete 2003 „ Ein Bild von einer Frau“
Die dritte Wiener Enquete zum Thema Essstörungen, stand unter dem Titel "Ein Bild von einer Frau?". Mit diesem Thema wollten die VeranstalterInnen auf den "Medien-Schönheitskult und dessen Auswirkungen" hinweisen. Mehr als 300 österreichische und internationale ExpertInnen folgten der Einladung von "dieSie", dem Wiener Programm für Frauengesundheit unter der Leitung von Prof.Dr. in Beate Wimmer-Puchinger.
4. Wiener Essstörungsenquete 2007 "Herausforderung: Essstörungen"
Die 4. Wiener Fachenquete fand am 26. Februar 2007 statt und bot Vorträge zu den Themen Therapie und Therapiemotivation, Binge-Eating Disorder, Schulprävention, Angehörigenunterstützung und gesellschaftliche Einflüsse. Internationale Expertinnen wie Susie Orbach, Bärbel Wardetzki und Martina de Zwaan lockten fast 900 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich nach Wien.
Enquete "Der gemachte Körper"
Am 27. und 28. November 2008 fand im Wiener Rathaus die Enquete "Der gemachte Körper" statt. Diese Enquete widmete sich den vielschichtigen Phänomen um den Körperkult aus gesundheitlicher, psychologischer und soziologischer Sicht und zeigte den kulturgeschichtlichen Wandel auf, um die Trends der modernen Gesellschaft fundiert und verständlich zu analysieren.
Konferenz "Der Kampf ums Gewicht"
Am 28. September 2010 fand im Wiener Rathaus die Konferenz "Der Kampf ums Gewicht" - Körper und Gewicht im Spannungsfeld von Wirtschaftsinteressen, Gesellschaftsnormen, Public Health und Lebensstil statt. Rund 550 Teilnehmer tauschten sich im Rahmen der Veranstaltung über Gewicht, Medien und Nahrunsmittelindustrie aus. Diese Konferenz analysierte die unterschiedlichen Einflussfaktoren und benannte die dahinterstehenden Interessen.
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Wir danken der Wiener Städtischen für die freundliche Unterstützung.
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