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Konferenz "Kampf ums Gewicht"
Körper und Gewicht im Spannungsfeld von Wirtschaftsinteressen, Gesellschaftsnormen, Public Health und Lebensstil
Wiener Rathaus, 28. September 2010, 9 - 19 Uhr
Das Thema Körpergewicht lässt niemanden kalt: Mehr als 550 TeilnehmerInnen tauschten sich im Rahmen der Veranstaltung über Gewicht, Medien, Nahrungsmittelindustrie und die Möglichkeiten, wie ein „gesundes Gewicht“ in der Gesellschaft verankert werden kann, aus.
Zwischen Magersucht und Übergewicht bis hin zur Adipositas kämpfen vor allem Frauen darum, einem Körperbild zu entsprechen, das in der Realität kaum zu erreichen ist. Rund 90 Prozent aller Mädchen und Frauen sind mit ihrem Gewicht unzufrieden. Gleichzeitig sind inzwischen fast 60 Prozent der ÖsterreicherInnen übergewichtig. Und etwa 200.000 Menschen leiden in Österreich an einer Essstörung – mehr als 90 Prozent davon sind Frauen. Aber: Was heißt „Übergewicht“ eigentlich genau? Und ist jede, die ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, krankheitsgefährdet?
Um dem ungesunden Diktat des „Idealgewichtes“ entgegen zu wirken, bot die Konferenz „Der Kampf ums Gewicht“ den geeigneten Rahmen. Internationale ExpertInnen sprachen in ihren Vorträgen über den „manipulierten Appetit“, die Rolle der Lebensmittelindustrie, die ökonomischen Folgen von krankhaftem Übergewicht, aber auch über mögliche Profiteure eines virtuellen, unerreichbaren Idealkörpers.
Abgerundet wurde das Konferenzprogramm mit einer Lesung des deutschen Schauspielers Rainer Hunold. Der beliebte Fernsehstar las aus seinem Buch „Ich bin nun mal dick – ein Wohlfühlbuch“, was ebenfalls auf reges Interesse der KonferenzteilnehmerInnen stieß.
An dieser Stelle wollen wir uns herzlich bei allen Vortragenden und TeilnehmerInnen der Konferenz bedanken. Wir als Veranstalterinnen haben uns sehr über das rege Interesse an diesem Thema und unserer Tagung gefreut.
Einen kurzen Film mit den Impressionen der Tagung, Tonaufzeichnungen der ReferentInnen und einen fotografischen Spaziergang durch die Konferenz finden Sie hier.
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