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1. Wiener Essstörungsenquete
Am 20. Mai 1999 ging im Wiener Rathaus die 1. Wiener Essstörungsenquete über die Bühne. Anliegen dieser ersten Veranstaltung war es, das Tabuthema „Essstörungen“ aufzubrechen und eine Bestandsaufnahme zu diesem Thema zu ermöglichen.
Der ersten Wiener Essstörungsenquete war eine sechsmonatige Informations- und
Präventionskampagne des Wiener Programms für Frauengesundheit vorausgegangen. Start der Kampagne
war der 20. November 1998. Ziel war in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für das Thema „
Essstörungen“ zu schaffen und das Tabuthema offen anzusprechen.
Zu diesem Zweck wurde eine kostenlose und anonyme Hotline für Essstörungen 0800 20 11 20 eingerichtet. In 60 Schulen wurden Informations- und Aufklärungsstunden abgehalten sowie vier Fortbildungsveranstaltungen (SchulärztInnen, BeratungslehrerInnen, LehrerInnen) organisiert.
Medienkampagne und Vernetzung
Die begleitende Radio-Kampagne erhielt internationale Auszeichnungen. Im Rahmen des 19.
Radiospot-Wettbewerbes der deutschen ARD wurde der Radiospot "Magersucht" (Agentur Lebisch) lobend
erwähnt.
Aufgrund der hohen Nachfrage kam es zur Initiierung der Wiener Plattform gegen Essstörungen,
in der sich sämtliche ExpertInnen Wiens zur Verbesserung der intra- und extramuralen Vernetzung
regelmäßig treffen.
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