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2. Wiener Essstörungsenquete

Zwei Jahre nach Initiierung der Wiener Kampagne gegen Essstörungen veranstaltete das Wiener Programm für Frauengesundheit im Wiener Rathaus eine zweitägige Enquete am 4.- und 5. Dezember. Mehr als 800 TeilnehmerInnen beschäftigten sich 2 Tage lang mit der Früherkennung, Behandlung und Prävention von Essstörungen. 

Renate Brauner bei Enquete zum Thema "Essstörungen" im Rathaus

Wiens Frauenstadträtin Mag. a Renate Brauner eröffnete am Montag eine zweitägige Enquete zum Thema "Essstörungen". Brauner nahm in ihrer Rede auf die unterschiedlichen Gesundheitsbedürfnisse von Frauen und Männern Bezug und hob die vielseitigen Maßnahmen der Stadt Wien hervor: "In Wien gibt es seit einigen Jahren eine eigene Frauengesundheitsbeauftragte, ein höchst engagiertes Frauengesundheitsprogramm und mittlerweile zwei Frauengesundheitszentren."

Vor allem Frauen leiden

Von Essstörungen wie Magersucht und Bulimie sind fast ausschließlich Frauen betroffen. Seit 2 Jahren läuft nun die Wiener Kampagne gegen Essstörungen, die von Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder und der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten Prof. Dr. in Beate Wimmer-Puchinger gestartet wurde. Im Rahmen der Kampagne konnten unter anderem über 10.000 Schülerinnen und Schüler kontaktiert werden, sowie Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, Therapeuten und Psychologen abgehalten werden. An der eigens eingerichteten Essstörungs-Hotline 0800 - 201120 meldeten sich bisher über 4.000 betroffene Mädchen und Frauen.

Diskussionsrunde mit Modeindustrie und Werbung

In der am Montag eröffneten Enquete "Erkennen, Heilen & Verhindern - Wege für Wien" im Wiener Rathaus werden die Ergebnisse dieser Wiener Kampagne mit internationalen Experten besprochen, sowie Strategien für die Zukunft diskutiert. Denn "es ist erschütternd", so Brauner weiter, das eine Studie mit 2000 SchülerInnen, die ein Durchschnittsalter von 15 Jahren hatten, zeigte, dass über 50 Prozent der Mädchen bereits eine Diät hinter sich hatten. 8 Prozent der befragten Mädchen gaben an, dass sie Appetitzügler und Abführmittel genommen haben und 6 Prozent der Mädchen gaben an, dass sie bereits wegen eines Essproblems in therapeutischer Behandlung waren. Bei den befragten Burschen waren die Vergleichswerte deutlich geringer. Brauner zeigte sich daher "erfreut, dass es den Veranstalterinnen der Enquete gelungen ist, auch VertreterInnen der Modeindustrie und der Werbewirtschaft für eine gemeinsame Diskussion zu gewinnen". Denn, so die Stadträtin abschließend: "Ich bin überzeugt, dass wollen wir diesem Problem ernsthaft entgegentreten dies nur gemeinsam geht. In einer Allianz von Wissenschaft, Medizin, Politik und Wirtschaft."

 

Download des Programms (PDF)

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