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Initiative S-O-Ess

Initiative S-O-Ess: Gemeinsam gegen unerreichbare Schlankheitsideale

http://www.s-o-ess.at

Pressekonferenz 21.2.07. V.l.n.r. S. Karmasin, A. Weidler, Lahong, S. Wehsely, B. Wimmer-Puchinger - Copyright Andy Bruckner Die Stadt Wien hat Im Februar 2007 eine Initiative gegen Essstörungen ins Leben gerufen. Ein Netzwerk von prominenten VertreterInnen aus Mode, Werbung, Wirtschaft, Industrie, Show-Business und Politik setzt sich im Rahmen der ' Initiative S-O-Ess gegen unerreichbare Schlankheitsideale' und krank machende Vorbilder ein. Das Motto der Initiative: No Body Is Perfect! Alle, die mitmachen, verpflichten sich, ein gesundes Frauenbild in der Öffentlichkeit zu fördern, "Magermodels" auf Laufstegen und Fotos nicht zuzulassen, keine Fotomodelle unter 15 Jahren auf Laufstege zu schicken und nur Modelle ab Konfektionsgrößen 34 in ihren Kollektionen zu führen. Weiters unterstützen die Trägerinnen der Initiative medizinische Einrichtungen bei der Durchführung von Informationskampagnen und nutzen ihre Kontakte zu Medien, um gegen die Verwendung von Bildern mit offensichtlich essgestörten Frauen aufzurufen.

 

Christina Stürmer - Copyright Kasskara
Die Initivative wurde von Gesundheitsstadträtin Mag. Sonja Wehsely und der Wiener Frauengesundheitsbeauftragen, Univ. Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger, initiiert. Von Anfang an dabei waren als UnterstützerInnen Dr. Sophie Karmasin (Geschäftsführerin Karmasin Motivforschung), Modedesigner La Hong, Dr. Manfred Pichelmayer (Geschäftsführer des österreichischen Werberates), das Top-Model Cordula Reyer, Doris Rose, die Inhaberin der österreichischen Modemarke 'Jones' die mehr als 600 Filialen weltweit betreibt) und Andrea Weidler, die Geschäftsführerin der Model-Agentur "Wiener Models".

 

Doris Rose - Copyright Jones

Die Zahl der neuen UnterstützerInnen steigt ständig Brigitte Jank


Neben Starfotografin Inge Prader und der Gründerin des dm-Frauenlaufes Ilse Dippman, sind nun auch Top-Model  Melanie Scheriau, Österreichs erfolgreichste Popsängerin Christina Stürmer und die Wiener Wirtschaftskammer mit Brigitte Jank an Bord.

Dass auch die Wirtschaftskammer Wien für die Initiative gewonnen werden konnte, erweitere den Aktionsradius der Initiative in hohem Maße und zeigt, dass die Wirtschaft sich ihrer Verantwortung bewusst ist, um die gesellschaftliche Sensibilät für falsche Ideale zu  erhöhen.
 

Ziele der Initiative

Durch die enge Zusammenarbeit von Medien, Werbung, Wirtschaft, Mode, Show-Business und Industrie im Verbund mit GesundheitsexpertInnen sollen unrealistische – und somit gesundheitsschädigende – Frauen-Vor-Bilder korrigiert und gesundheitsförderliche Standards etabliert werden um der Entstehung von Essstörungen vorzubeugen. Das Manifest der Initiative, die konkreten Ziele, jede Menge Zahlen und Daten sowie eine Liste der UnterstützerInnen finden sich im Internet unter www.s-o-ess.at.

Studie belegt: Mehrheit der Österreicherinnen trägt Größe 40

Sophie Karmasin - Copyright Motivforschung Nährboden für das Auftreten von Essstörungen (Magersucht, Bulimie und Esssucht) sind unrealistische    Schönheitsideale, die auf übertriebenem Schlankheits- und Jugendkult beruhen. Kommuniziert werden diese ungesunden Bilder vielfach durch Werbung. Eine aktuelle Studie der Karmasin   Motivforschung im Auftrag der Stadt Wien belegt, dass rund 60 % der Österreicherinnen auf Grund medialer Vorbilder mit ihrem Körpergewicht unzufrieden sind und bereits mindestens ein Mal eine Diät gemacht haben. Als Motive für diese Diäten werden hauptsächlich Streben nach Schönheitsidealen und nach einem höheren Selbstwertgefühl genannt. Die Studie belegt weiters, dass die Mehrheit der Österreicherinnen (44 %) die Konfektionsgröße 40 trägt und nur rund 23 % die Größen 32 bis 36. Befragt wurden im Zeitraum Jänner und Februar 2007 insgesamt 287 Personen, davon 62 aus der Altersgruppe bis 30 Jahre, 104 Frauen zwischen 30 und 50 Jahren und 121, die 50 Jahre und älter sind.

Schleife 'No BODY is perfect' - Copyright Wiener Programm für Frauengesundheit Kein Körper ist perfekt ...

...und muss es auch nicht sein. Gerade Menschen mit Essstörungen haben einen sehr hohen Perfektionsanspruch an sich und ihren eigenen Körper. Mit dem Slogan „No BODY is perfect“ soll die Abkehr vom diesem Körper-Perfektionismus und dem damit verbundenen übertriebenen Schlankheits- und Körperkult eingeläutet werden.

Schleife 'No BODY is perfect' - Copyright Wiener Programm für FrauengesundheitDie Schleife "No BODY is perfect": zerrissenes Maßband als Symbol für das Ende des Magerwahns

Das Symbol der Initiative ist ein zerrissenes Maßband in Form einer Schleife. In Anbetracht der großen Zahl der von Essstörungen Betroffenen ist es an das bekannte „Red Ribbon“ angelehnt. Die „No BODY is perfect“-Schleife steht für Selbstbewusstsein und den Gedanken "Ich darf so bleiben, wie ich bin". 

Bestellen Sie die Schleife

Die „No BODY is perfect“-Schleife ist auch als Anstecker erhältlich. Sie können die Schleife kostenlos unter Angabe von Adresse und Postanschrift bestellen unter s-o-ess(at)wien.gv.at.

 

Unterstützen auch Sie die Initiative S-O-Ess mit Ihrer Unterschrift  Auf der Homepage www.s-o-ess.at können sich alle, die die Initiative unterstützen wollen, - egal ob Privatperson oder Unternehmen - auf einer Unterschriftenliste eintragen. Ein Newsletter wird alle UnterstützerInnen regelmäßig über die Erfolge der von S-O-Ess informieren. 

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