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Essstörungsprävention in Schulen
ein Angebot der Wiener Gesundheitsförderung in Kooperation mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit
Info-Flyer
Schulprävention
Immer mehr junge Menschen leiden unter Essstörungen. Doch Magersucht, Bulimie und Esssucht sind keine Ernährungsprobleme, sondern eine seelische Erkrankung, die Betroffenen und deren Angehörigen viel Leid verursacht.
Da Essstörungen häufig erstmals in der Pubertät auftreten, setzt die Wiener Initiative gegen Essstörungen die Präventionsarbeit in der Schule an. Seit über acht Jahren besteht daher eine enge Zusammenarbeit mit den Wiener Stadtschulrat und Wiener Schulen in der Präventionsarbeit gegen Essstörungen.
Zielsetzungen der Veranstaltungen
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Wissen über Essstörungen fördern, um Früherkennung zu ermöglichen
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Ursachen für die Entstehung von Essstörungen aufzeigen
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Informationen über Therapie und Therapiemöglichkeiten vermitteln
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Gängige Schönheitsideale und den Schlankheitswahn hinterfragen
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Lehrkräften, SchulärztInnen und Eltern Hilfestellung und Unterstützung geben im Umgang mit Betroffenen
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Workshop für SchülerInnen |
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Zielgruppe |
Jugendliche ab der 7. Schulstufe |
|---|---|
| Ablauf | Zweistündiger Workshop mit Videovorführung und Diskussion. |
| Inhalt |
Was ist eine Essstörung und woran erkennt man diese an sich selbst und an anderen? Wo findet man Hilfe? Was kann man tun, wenn FreundInnen erkranken und wie verhält man sich richtig? Wie können FreundInnen und SchulkollegInnen helfen? Welchen Einfluss haben Schönheitsideal und Leistungsstreben? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Essstörung und Selbstwert? |
| Gruppengröße | max. eine Schulklasse |
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Informationsabend für Erziehungsberechtigte |
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Zielgruppe |
Erziehungsberechtigte |
|---|---|
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Ablauf |
Ein- bis zweistündiger Informationsvortrag mit Diskussionsmöglichkeit, der einmal pro Schuljahr von Lehrkräften oder dem Elternverein angefordert werden kann und in der Schule abgehalten wird. |
| Grundgedanke | Erziehungsberechtigte haben einen wichtigen Anteil an der Früherkennung und Behandlung von Essstörungen. Eine Schärfung des Bewusstseins ermöglicht ein rascheres Erkennen der Erkrankung, erhöhte Heilungschancen aufgrund eines früheren Behandlungsantritts - und trägt somit zur Verringerung von viel Leid für die Betroffenen bei. |
| Inhalt | Was sind Essstörungen und woran erkennt man sie? Welche Risikofaktoren begünstigen das Entstehen einer Essstörung? Was kann man als Mutter oder Vater tun, wenn das Kind an einer Essstörung erkrankt? Wo findet man Hilfe für das Kind und sich? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie kann man sich selbst in der Krise stärken? |
| Gruppengröße | keine Beschränkung |
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Weiterbildungs-Workshops „Essstörungen“ für Lehrkräfte und SchulärztInnen |
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Veranstalterin: |
Wiener Gesundheitsförderung mit den Schulen |
|---|---|
| Zeit: | nach Vereinbarung |
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Ort: |
In den Schulen |
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Ablauf: |
Zweistündiger Workshop, der angefordert werden kann und in der Schule abgehalten wird. |
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Zielgruppe: |
Lehrkräfte und SchulärztInnen Der Workshop gilt auch als PI-Fortbildung |
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Grundgedanke: |
Lehrkräfte und SchulärztInnen leisten durch ihre tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einen wesentlichen und wichtigen Beitrag zu Prävention und Früherkennung. Um auf die speziellen Bedürfnisse und Interessen von Lehrkräften und SchulärztInnen einzugehen, wurde dieser Workshop entwickelt. |
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Inhalt: |
Im Zuge der Schwerpunktkampagne „Prävention von Essstörungen in Schulen“ bietet die Wiener Gesundheitsförderung in Kooperation mit der Wiener Initiative gegen Essstörungen allen höheren Schulen Wiens kostenlos die Möglichkeit, einen 2-stündigen Weiterbildungsworkshop für Lehrkräfte und SchulärztInnen anzufordern. Woran erkennt man Essstörungen? Was kann man als Lehrkraft oder SchulärztIn tun, wenn eine Schülerin oder ein Schüler betroffen ist? Wie spricht man das Thema Eltern an? Welche Verantwortung hat man als LehrerIn oder SchulärztIn? Wohin kann man Betroffene verweisen? Wie informiert man Eltern von betroffenen SchülerInnen? Wie können Lehrkräfte mit Klassen zu diesem Thema arbeiten?
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| Gruppengröße | 5 bis max. 20 Personen |
Das Team
Die Informationsstunden und Workshops werden von speziell geschulten, erfahrenen Psychologinnen, Psychotherapeutinnen und Sozial- und Lebensberaterinnen mit langjähriger Erfahrung gehalten. Vortragende bzw. Workshop-Leiterinnen sind die Beraterinnen der Hotline für Essstörungen 0800 - 20 11 20 , die von den Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd bei den Workshops für Lehrkräfte/SchulärztInnen und Eltern unterstützt werden. Alle Vortragenden verfügen über langjährige Erfahrung in der Beratung und Therapie von Essstörungen. Über diese Kooperation freuen wir uns sehr, da damit sichergestellt ist, dass kompetent, zielgruppengerecht und hilfreich informiert und geholfen wird.
Kosten
Keine. Die Finanzierung erfolgt über die Wiener Gesundheitsförderung.
Anmeldung
Wenn Sie Interesse an den Informationsvorträgen und Workshops haben, schicken Sie Ihre Anfrage an die Hotline für Essstörungen.
Email: hilfe@essstoerungshotline.at
Das Team wird sich zur Terminvereinbarung mit Ihnen in Verbindung setzen.
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